Uhrwerk Orange 1971 von Stanley Kubrick - Film Review - Ohne Spoiler

Infos

 

Titel: Uhrwerk Orange

Originaltitel: Clockwork Orange

Erscheinungsjahr: 1971

Drehorte: England, Island,

Länge:  131 Minuten

FSK:   16 (früher war es mal 18)

Romanvorlage: Clockwork Orange von Anthony Burgess

Regie: Stanley Kubrick

Produktion: Stanley Kubrick

Drehbuch: Stanley Kubrick

Kamera:  John Alcott

Cast:

 

Malcolm McDowell - Alex

James Marcus - Georgie

Paul Farrell - Tramp

Warren Clark - Dim

Patrick Magee - Mr. Alexander

 

 Der Inhalt:

 

Es handelt sich um einen Jungen namens Alex und seiner

Bande (damals sagte man noch Bande, heute ist es die Clique)

sie nennen sich Droogs.

Alex erzählt im laufe des Films

seine Geschichte

und die Ereignisse in seiner Sicht.

Die Mitglieder der Droogs,

sind kriminell und ihrer Bande macht sich

nicht viel aus Gesetzen. Sie überfallen reiche Leute, verprügeln Obdachlose,

prügeln sich mit anderen Banden & machen ,,das alte rein raus Spiel".

Was mit dem so genannten Spiel gemeint ist brauch ich glaube nicht weiter

zu erklären. Alex lässt sich nicht davon abbringen seine

Ding durchzuziehen, ob von seinen Eltern oder seinem Bewährungshelfer.

Doch irgendwann geht er zu weit und muss ins Gefängnis.

Und dort nimmt sein Schicksal seinen Lauf, nein es ist nichts vorhersehbares

wie es scheint.

 

Meine Meinung

 

Das Drehbuch (Die Story)

Der Klassiker von Stanley Kubrick ist nicht ganz einfach, die Story ist komisch aber genial in

zugleich. Damals war der Film ein Skandal, heute würde der Film auch für Unruhe sorgen.

Das ein Film mit solch einer Story als Klassiker betitelt wird ist nicht oft der Fall.

Aber ich glaube weil der Film so einzigartig ist & sich das vor Stanley Kubrick keiner getraut hat

Und auch danach sich keiner mehr an die Story ran getraut hat!

Die verschiedenen Szenen sind sehr detailliert & auch die Dialoge sind einzigartig. Wer kennt

nicht das gute alte rein & raus Spiel! Auch die Untermalung eines Musikstück aus der Klassik, in

eine Vergewaltigungsszene einzubauen, ist einfach einzigartig & lässt ein erschaudern!

Auch der Spannungsbogen ist hier perfekt gestaltet! Ich kann in der heutigen Zeit jedoch

verstehen das einige junge Leute mit dem Film nichts anfangen können, da die Story nichts für

schwache Nerven ist & sich der Film Geschmack einfach geändert hat, Für Filmliebhaber jedoch ein muss!

 

Schauspielerei

Die Schauspielerei im Film ist nichts für jedermann, die einen finden die Schauspielerei von Malcom McDowell atemberaubend. Die andere Seite findet das einfach zu Overactet vom Hauptdarsteller! Für den Film ist die Schauspielerei von McDowell für mich einfach perfekt. Ein Film mit so einer Story, brauch einfach überzeugende Schauspieler.

Und ein außergewöhnliches Drehbuch brauch auch außergewöhnliche Schauspieler, vor allem der Protagonist ist ein Charakter für sich! Einen besseren Schauspieler hätte man sich nicht

vorstellen können. Und wenn sie mal in die runde fragen: Kennt jemand von euch Uhr werk

Orange? Dann werden die meisten antworten, das ist doch der Film mit dem alten rein raus Spiel & der hervorragende Schauspielerei. Er hätte zu einer Schauspielikone werden können, spielte jedoch danach in nicht sehr erfolgreichen Filmen mit! Heute schaffte er es jedoch in dem ein oder anderen guten Film dabei zu sein! Ich kann jedoch auch verstehen das viele diesen Film nicht mögen, da das keine leichte Kost ist. Overacting mag halt nicht jeder.

 

Kamera & Schnitt

Wie jeder weiß Stanley Kubrick war ein Perfektionist und wollte alles perfekt haben!

Es musste alles genau stimmen, sonst war er unzufrieden & das Team musste wieder

von vorne anfangen. Er soll so perfektionistisch gewesen sein das er auch sauer wurde wenn

etwas nichts funktionierte & schrie sein Team förmlich an. Viele sollen damals am Set auch

in Tränen ausgebrochen sein! Was das technische Handwerk angeht muss ich sagen, da können sich einige Filmemacher aus der heutigen Zeit noch etwas abgucken. Der Film ist

szenisch perfekt in Szene gesetzt. Es gibt viele Szenen die damals so eigentlich noch garnicht

möglich waren. Jedenfalls hat sich vorher noch keiner getraut das so anzuwenden. Vom

Zeitraffer bis zur Zeitlupe ist viel verschiedene Stilmittel im Film vertreten!

 

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten

 

- Justin Bartram

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