Pride von Matthew Warchus - Film Review - Ohne Spoiler

Infos:

 

Titel: Pride

Erscheinungsjahr: 2014

Nationalität: Großbritannien

Drehort: Großbritannien

Länge: 120 Minuten

Genre: Komödie, Drama, Arbeiterklassenfilm, LGBTQ

FSK: 6

Regie: Matthew Warchus

Produktion:  David Livingstone

Drehbuch: Stephen Beresford

 

 

Cast:

 

Bill Nighy - Cliff

Imelda Staunton - Hefina Headon

George MacKay - Joe Cooper

Ben Schnetzer - Mark Ashton

Faye Marsay - Steph Chambers

 

Alle anderen hier:

http://www.filmstarts.de/kritiken/228499.html

 

Trailer:

 Die Story (allgemein):

 

 

Die britische Premierministerin Margaret Thatcher führt im Sommer 1984 einen erbitterten Kampf gegen die Gewerkschaft der Minenarbeiter, die gegen die Privatisierung und Schließung der Minen streiken. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite. Die Initiative "Lesbians and Gays Support the Miners" (LGSM) sammelt Geld, um die Streikkasse zu unterstützen. Doch die Nationale Union der Minenarbeiter hegt allerlei Vorurteile und will davon nichts wissen. Daraufhin entschließt sich eine kleine Gruppe, angeführt von Buchhändler Mike und dem Aktivisten Mark, direkt in ein walisisches Dorf zu fahren, um dort die Spenden zu übergeben. Zwar stößt man auch hier auf Vorurteile und teils Ablehnung, der Großteil der Dorfgemeinschaft nimmt die Unterstützer aber gastfreundlich auf, allen voran der etwas schüchterne Cliff  und die resolute Hefina. Aber auch der lokale Anführer der Streikenden, Dai , ist begeistert und setzt sich für eine intensive Zusammenarbeit ein.

 

 Meine Meinung:

Drehbuch (Die Story):

Dies ist ein Film mit einer wahren Begebenheit, deswegen kann man die Story an sich schlecht

bewerten. Die Story ist für der perfekte beweis das die Meinung eines Menschen wandelbar ist.

Ich finde es toll wie die Geschichte erzählt wird. Das eine unbeliebte Ranggruppe der anderen hilft! Die Idee daraus ein Film zumachen finde ich schön, da der Film Vorurteile bekämpft.

Und uns sagt das Menschen, Menschen bleiben egal wer sie sind, egal als was sie arbeiten, egal wen sie lieben, egal an wen sie glauben & egal woher sie kommen. Helft euch gegenseitig.

Der Film ist aktueller denn je! Und ein Film überzeugt vor allem dann, wenn die Story eines

Films immer noch drei Jahre später aktuell ist & die Geschichte an sich eigentlich noch älter ist.

Der Film handelt für mich nicht nur als Integrationsfilm für Schwulen & Lesben sondern für alle unteren Ranggruppen. Da die schwulen & Lesben ebenfalls ihre Vorurteile gegenüber den Bergarbeitern hatten!

 

Ich muss noch einmal das Ende bewertet. Das Ende hat mich total gepackt, ich habe mich so gefreut & war so was von überrascht. Das mir die Tränen gekommen sind. Ein gelungenes Drehbuch mit tollen & inspirierenden Dialogen & ein noch schöneren Ende!

 

Schauspielerei:

 

Die Schauspieler sind für mich solide, es ragt keiner großartig raus im positiven oder

im negativen. Ich finde den Cast jedoch perfekt gewählt, beide Gruppen agieren

perfekt miteinander. Mein absoluter Lieblingsschauspieler war in dem Fall jedoch  

Ben Schnetzer der Redner der Schwulen & Lesben für Bergarbeiter.

Er überzeugt hier voll & ganz. Er brachte seine Reden glaubwürdig &

überzeugend rüber.

 

 

Kurzer Fun Fact: Wer drei Zauberer in einem britischen Drama sehen will

                                für den ist der Film was. Es sind die Schauspieler von folgenden

                                Harry Potter Charakteren zu sehen: Lavender Brown, Rufus Scrimgeour

                                & Dolores Umbridge (da ist sie mir sympathisch)

 

Meine eigene Bewertung: 10 von 10 Punkten

(Da er mich persönlich mitgenommen hat & auch wenn er Schauspielerisch und technisch

gesehen nicht der beste Film ist, finde ich den einfach toll) 

- Justin Bartram

 

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