Zwei Papas und ein Baby von Tobias Rebisch - Rezension

Infos:

 

Titel: Zwei Papas und ein Baby, unser Leben als (fast)

                                                                normale Familie **

Autor: Tobias Rebisch


Erscheinungsjahr: 2016


Verlag: Heyne Verlag


Seiten: 224


Genre: Autobiographie, Lebenserzählung

 

Preise: 11,99 Euro (Kindle Edition)

             14,99 Euro (Broschiert)


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Über den Autor:


Tobias Rebisch wurde 1979 in einem Bergdorf in Österreich

geboren und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Nach seiner

Ausbildung zum Hotelfachmann arbeitete er in der internationalen Luxus-Hotellerie.

Heute ist er für den Vertrieb eines renommierten Hotels verantwortlich – und Vollblutpapa.

Klappentext:

 

Eltern über Nacht

Nach ihrer Heirat beschließen Tobias Rebisch und sein Mann,

ihr Glück perfekt zu machen: Sie wollen ein Kind adoptieren.

Doch der Adoptionsprozess ist langwierig und nervenaufreibend,

die Bürokratie und das lange Warten sind eine Belastungsprobe für die Beziehung.

Als sie schon fast aufgeben wollen, geschieht das Wunder:

Das Jugendamt meldet sich, schon am nächsten Tag sind sie

Eltern eines neugeborenen Jungen, der ihr Leben durcheinanderwirbelt.

 

Tobias Rebisch beschreibt offen und ehrlich, wie es ist,

von heute auf morgen Eltern zu sein, und berichtet vom Leben

als schwules Paar mit Kind. Er erzählt von Müttern, die Männern

grundsätzlich die Eignung zur Kindererziehung absprechen, und davon,

was ihm durch den Kopf geht, als sein Sohn eines Tages nach der Krippe

verkündet, er wolle seinen Kita-Freund Stefan heiraten . . .

 

Tobias Rebisch gewährt uns Einblicke in eine etwas andere

Familie – wunderbar ehrlich und berührend!

 

Meine Meinung:

 

Die Story:

 

In dem Buch erzählt uns Tobias Rebisch von seiner Beziehung zu

seinem Mann Marc. Wie er gemerkt hat das er sich zu Männern hingezogen

fühlt. Wie er und seine Familie damit umgegangen sind als Marc in sein

Leben getreten ist. Und selbst verständlich das Leben mit seinem Sohn Luis.

 

Ich finde das Buch ist nicht nur eine Lebenserzählung sondern auch ein kleiner

Ratgeber für Gleichgeschlechtliche Eltern. Das Buch ist vor allem für Paare die

ein Kind adoptieren wollen aber sich nicht sicher sind.

 

Ich möchte kein Kind adoptieren, so weit will und kann ich noch nicht denken.

Mir hat das Buch trotzdem sehr gefallen. Es zeigt einem wie falsch manchmal

unsere Welt ist, aber auch die Momente in dem es Menschen egal ist wen man liebt,

findet man im Buch wieder. Ich finde das Buch sehr bewegend und inspirierend.

 

Ich hoffe das, dass Buch auch die Leute in die Hand nehmen, die zu diesem Thema

eine verschränkte Meinung haben. Auch der CDU und AFD empfehle ich dieses Buch,

da man merkt das es diesem Kind an nichts fehlt und sich Gleichgeschlechtliche Paare die

gleichen Fragen wie Heteroeltern stellen. Denn jeder ist so wie er ist. Entspannt euch alle

wir sind im 21. Jahrhundert.7

 

Cover & Titel:

 

Den Titel finde ich sehr gut gewählt, da man sofort merkt worum

es sich handelt. Auch den kleinen Untertitel finde ich sehr gut gewählt,

das wichtige Thema ein wenig auflockern.

 

Das Cover ist ebenfalls sehr schön, man sieht die

Glückliche Familie am Strand spazieren. Der Luis an der

Hand von Papa du Papi, sehr schön.

 

Der Schreibstyle:


Der Schreibstyle ist einfach gehalten, was daran liegt das es eine Lebensgeschichte

keine Spannungen enthalten muss. Der Schreibstyle ist in meinen Augen ehrlich.

Ich weiß Ihr/Sie fragt/fragen euch/sich jetzt, wie kann ein Schreibstyle ehrlich klingen?

Ganz einfachm ich kauf dem Autor alles von vorne bis hinten ab. Es gibt Autobiographien

den man kein Wort glaubt, aber dem Buch glaube ich alles.

 

Fazit:


- sehr bewegend

- inspirierend

- regt einem zum denken an

- ehrlicher Schreibstyle

 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

 

Überzeugt euch selbst,

 

 

- Justin Bartram

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